FEDE
Föderation der Personalverbände der Staatsangestellten des Kantons Freiburg

Medienmitteilung

Nachrichten vom 30. März 2020

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Das Badge ist im Briefkasten am Eingang des Boulevard de Pérolles 8, Freiburg erhältlich oder kann unter secretariat@fede.ch bestellt werden sein.
Die SBK wird dieses an das Pflegepersonal verteilen.

Ein Erfolg für die Sozialpartnerschaft

Der Staatsrat hält seine Versprechen, die er den Mitgliedsverbänden der FEDE im Zuge der Verhandlungen über die Pensionskassenreform abgegeben hat, und gesteht den Staatsangestellten eine Lohnerhöhung zu – und dies sogar um einiges früher als vorgesehen.

Bereits ab 2020 werden die Löhne der Mitarbeitenden um 0,3 % angehoben.

Der heutige Entscheid zeigt, dass die FEDE wieder einmal zu Recht auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Staatsrat gesetzt hat.

Zurückgetreten, aber entschlossen

In einer Versammlung am 13. November wurden die Delegierten der FEDE über den Entwurf des Conseil d’Etat informiert. Die Mitarbeiter akzeptierten diesen Vorschlag, weil die Pensionskasse nicht auf die in diesem Projekt vorgesehene Finanzierung verzichten kann.

L’alternative serait pire que la proposition mise actuellement sur la table. Vu cette réalité, l’assemblée se résout à soutenir la proposition du Conseil d’Etat. Il n’empêche que les employé⋅e⋅s la trouvent saumâtre. Les sacrifices que doit accepter le personnel pour bénéficier de ce financement restent énormes. Il voit ses cotisations augmenter et ses rentes baisser avec, pour certains, un impact plus important induit par le changement de système (passage en primauté des cotisations).
On entre aujourd’hui dans une nouvelle phase du processus. Tout doit être entrepris désormais pour que ce projet soit accepté par le Grand Conseil et par le peuple.
Si l’assemblée accepte certes de soutenir ce projet, notre travail n’en sera pas terminé pour autant.
Nous attendons du Conseil d’Etat que des mesures d’accompagnement soient mises en place dans le cadre de la révision de la LPers, afin de maintenir des conditions de retraite dignes. La FEDE demandera des mesures complémentaires dans ce sens. Il s’agit en particulier de mesures adaptées pour la police, d’une augmentation du montant allouées aux mesures d’adaptation pour les salarié⋅e⋅s atteints dans leur santé et des mesures spécifiques pour les professions à la pénibilité reconnue.
Et, compte tenu des sacrifices consentis dans cette réforme, la FEDE n’acceptera pas d’autres péjorations de statut des employé⋅e⋅s de l’Etat, ni du projet soumis au Grand Conseil.
Au Conseil d’État et aux député⋅e⋅s de tenir maintenant leurs engagements et de faire la preuve de leur volonté de se comporter en employeur responsable.

Klärung der Position der FEDE und der FAFE in Bezug auf das Schreiben des Conseil d’Etat vom 5. November.

Les communications de ces dernières 24 heures concernant la Caisse de pension engendrent beaucoup d’incertitudes au sein du personnel. Compte tenu du climat actuel, le bureau de la FEDE, dans lequel siègent les deux coprésidents de la FAFE, tient à apporter les précisions suivantes.

Pour rappel, le comité de la FEDE a décidé dans sa séance du 2 octobre de se rallier au projet du Conseil d’Etat pour les motifs déjà développés dans diverses communications. Deux éléments ont convaincu le comité : le projet était trop avancé pour obtenir, à ce stade, des améliorations ; le spectre d’un rejet du projet du Conseil d’Etat par le peuple faisait courir le risque de mise en place de mesures encore plus dures et de pertes encore plus importantes.

La FAFE a convoqué une assemblée, le 9 octobre, qui a voté une résolution demandant soit une augmentation du montant des mesures transitoires soit une augmentation salariale supplémentaire en compensation des pertes subies.

La FAFE a présenté cette résolution au comité de la FEDE du 16 octobre et celui-ci a décidé de s’associer à la demande et de la soutenir.

Le 30 octobre, le président de la FEDE et le coprésident de la FAFE ont rencontré la Délégation du Conseil d’Etat pour les questions de personnel. Ces derniers ont confirmé qu’il était hors de question de modifier le projet, trop avancé à ce stade. Ils ont par contre exprimé leur compréhension envers la frustration du personnel, conscient des sacrifices consentis par rapport aux mesures d’économie et par rapport aux péjorations engendrées par le projet actuel. C’est la raison pour laquelle ils ont accepté d’entrer en matière sur la requête d’une augmentation de salaire supplémentaire et d’en proposer le principe au Conseil d’Etat.

Le 5 novembre, le Conseil d’Etat a adressé un courrier à la FEDE et à la FAFE, dans lequel il précise qu’il est exclu de modifier le projet actuel, qu’il avance l’octroi de l’augmentation de salaire de 0,25% au 1er janvier 2021 – plutôt que 2022 – et que, concernant une nouvelle revalorisation salariale, il la réalisera indépendamment du projet de la CPPEF, au moment qu’il jugera opportun. Il rappelle également qu’en compensation des mesures d’économie, il a octroyé, entre 2017 et 2018, 0,7 % d’augmentation de salaire pour honorer ses engagements de remboursement.

Pensionskasse – ein vernünftigerer Vorschlag



Der Staatsrat gab den Sozialpartnern den Finanzierungsvorschlag für die Pensionskasse des Staatspersonals bekannt, den er dem Grossen Rat unterbreiten möchte. Infolge der intensiven Verhandlungen zwischen Staatsrat und Sozialpartnern liegt nun eine Lösung auf dem Tisch, welche die Renteneinbussen der Versicherten fast halbiert. Nun ist es an den FEDE-Mitgliedern, sich zu diesem Vorschlag zu äussern.

Der neue Vorschlag bringt zwar auch deutliche Renteneinbussen mit sich, diese fallen jedoch deutlich geringer aus als bei den in die Vernehmlassung geschickten Varianten. Diese umfassten für bestimmte Alterskategorien Einbussen von 16 bis 25 % im Alter von 64 Jahren. Der neue Entwurf beschränkt diese Einbussen auf 8,9 %.

  • Damit die Einbussen auf dieses Mass beschränkt werden können, schlägt der Staatsrat vor, den Betrag für Übergangs- und Kompensationsmassnahmen von 300 auf 380 Millionen zu erhöhen.
  • Er wird zudem 1 % zusätzliche Beträge leisten. Dank dieser zusätzlichen Finanzierung werden die Renteneinbussen geringer ausfallen.
  • Ausserdem haben die Angestellten die Wahl, mit der finanziellen Unterstützung des Arbeitgebers einen zusätzlichen Beitrag einzuzahlen. Der Staat gewährt eine Lohnerhöhung von 0,25 %. Entscheidet sich ein Angestellter, einen zusätzlichen Beitrag einzuzahlen, finanziert der Arbeitgeber einen Teil davon, womit die Rentenverluste weiter gesenkt werden können.
  • Der Staatsrat kommt auch denjenigen mit tiefen Löhnen entgegen. Aufgrund der höheren BVG-Beiträge wird kein Lohn auf unter 48’000 Franken pro Jahr gesenkt.

Das Personal wird ebenfalls zur Kasse gebeten, um einen akzeptablen Pensionsplan zu erreichen, und wird schliesslich mehr Geld für weniger Leistungen zahlen. Der Arbeitnehmerbeitrag steigt um 1 %. Doch für diejenigen, die sich vorzeitig pensionieren lassen möchten, führt der neue Pensionsplan gegenüber dem heutigen zu grösseren Einbussen: Bei den am stärksten betroffenen Alterskategorien betragen die Einbussen für eine Pensionierung im Alter von 62 Jahren über 15 %.

Ohne die Vorschläge der FEDE, die einen ausgewiesenen Experten in Sachen berufliche Vorsorge beizog (dieser ist als Experte für die Pensionskasse des Staats Genf tätig), wären die Verschlechterungen noch drastischer ausgefallen. Dank diesen Vorschlägen liessen sich die Rentenverluste deutlich beschränken. Mit dem Wechsel zu einem System mit steigenden Beiträgen (ein System, das unter anderem beim Bund angewendet wird) werden auch die Verluste für die Generationen abgefedert, die zu weit von der Pensionierung entfernt sind, um von Übergangsmassnahmen zu profitieren, aber dennoch zu nah, um ausreichend zu sparen.

Die Mitglieder haben das Wort

Schlussendlich haben die Mitglieder das letzte Wort. Die FEDE startet nun eine gross angelegte Konsultation bei ihren Verbänden. Von diesen haben mehrere im Oktober ausserordentliche Versammlungen geplant, an denen der Entwurf vorgestellt wird und die Mitglieder sich eine Meinung bilden und diese äussern können. Die FEDE wird ihrerseits am 6. November eine ausserordentliche Delegiertenversammlung abhalten.

Die Entscheidung wird nicht einfach. Das Personal muss entweder eine deutliche Verschlechterung seines Pensionsplans akzeptieren und annehmen oder bei einer Ablehnung die Sanierung der Pensionskasse mit noch viel höheren Einbussen alleine tragen. Ausserdem trägt das Personal nach dem Wechsel zum Beitragsprimat die Risiken der Kasse ganz alleine.

Das Personal musste zwischen 2013 und 2016 bereits Lohnkürzungen hinnehmen. Die FEDE ist sich bewusst, dass die gestiegene Lebenserwartung und die stark gesunkenen Erträge auf Kapitalanlagen für alle Angestellten in Verwaltung und Privatwirtschaft zu deutlich schlechteren Pensionierungsbedingungen geführt haben. Die FEDE muss dennoch darauf hinweisen, dass den Staatsangestellten mit dieser Reform sehr grosse Opfer abverlangt werden. Der Staat sollte ein attraktiver Arbeitgeber bleiben und die Qualität seiner Leistungen beibehalten. Damit dies gegeben ist, muss er weiterhin kompetentes Personal anziehen können und eine Kündigungswelle vor dem Inkrafttreten des neuen Plans per 1. Januar 2022 vermeiden.

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Kontakt:       Bernard Fragnière, Präsident der FEDE, 079 707 18 39

Gaétan Emonet, Büro- und Vorstandsmitglied der FEDE, 079 607 95 52

Caisse de prévoyance du personnel de l’Etat de Fribourg 3’000 à 4’000 salariés débraient à Fribourg

Die FEDE und der SSP sind erfreut über den großen Erfolg des Streiks und der Aktionen, die am Dienstag, den 30. April, von 9 bis 10 Uhr organisiert wurden.

Trotz der Androhung von Sanktionen und Druck auf das Personal haben sich die Mitarbeiter des Freiburger öffentlichen Dienstes und die der Caisse de prévoyance du personnel de l’Etat de Fribourg (CPPEF) angeschlossenen Institutionen massiv zurückgezogen: in zwei Dritteln der Grundschulen, in den meisten Beratungszyklen und Hochschulen, in Universitäten, an der HFR, dem RFSM, der Universität und in einer Vielzahl von Verwaltungsabteilungen (BCU, Office AI, EDFR, SEJ, ORP, Direction des Finances, Direction de la santé et des affaires sociales, Service de l’agriculture, Direction de l’aménagement, de l’environnement et des constructions, Service archéologique etc.)) sowie subventionierte Institutionen wie Horizon Sud oder das Institut Saint-Joseph.

Insgesamt schätzen wir, dass 3.000 bis 4.000 Mitarbeiter an den Streik- und Mobilisierungsmaßnahmen teilgenommen haben.

KLICKEN Sie hier, um die vollständige Pressemitteilung vom 30. April 2019 zu lesen

 

Lassen wir uns nicht einschüchtern !

In einer heute verschickten Mitteilung an alle Staatsangestellten informiert sie der Staatsrat, dass er die Arbeitsniederlegung vom 30. April, 9.00 – 10.00 Uhr, als rechstwidrig einstuft.

Die Mitglieder der FEDE und des VPOD sind schockiert über diese «Information» (Druckversuch), die ihnen als Sozialpartner nicht vorgangig zugestellt worden ist.

VPOD und FEDE rufen weiterhin zur Arbeitsniederlegung bzw. Organisation von Aktionen am Dienstag, 30. April , 9.00-10.00 Uhr, auf.
Ais Reaktion auf den Einschüchterungsversuch zeigen wir eine starke Geschlossenheit. Mehr denn je ist es notwendig, dass das gesamte Staatspersonal und das Personal der PKSPF-angegliederten Institutionen zusammenhalt und sich an der Arbeitsniederlegung bzw. den Aktionen vom 30. April beteiligt.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung vom 3. April 2019, KLICKEN Sie hier.

Le Canton doit provisionner beaucoup plus pour la Caisse de pension

Les années se suivent et se ressemblent. Les bénéfices sont encore au rendez-vous pour le Canton. Les associations membres de la FEDE se réjouissent de cette bonne santé financière. Elles restent pourtant sidérées de la faible proportion des bénéfices affectée à la révision du plan de prévoyance.

Entre 2009 et 2018, la fortune du canton est passée de 900 millions à plus de 1,2 milliards de CHF. Les collaboratrices et les collaborateurs de l’Etat y ont largement contribué en acceptant plusieurs trains d’économies.

Aujourd’hui pourtant, l’Etat met son personnel dans une situation difficile vis-à-vis de la population, en laissant entendre que celle-ci devra supporter l’effort de la recapitalisation de la Caisse de prévoyance. C’est un peu court, car le Canton avait, toutes ces dernières années, la possibilité de créer des provisions pour cette recapitalisation. Il ne l’a pas jugé utile et porte donc l’entière responsabilité de la situation difficile qu’il rencontre dans la réforme de la Caisse de prévoyance.

Klicken Sie hier, um die vollständige Pressemitteilung vom 1. April 2019 zu lesen.

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